Im Rahmen des Programms Partnerschule Verbraucherbildung Bayern setzen sich Klassen intensiv mit wichtigen Alltagskompetenzen auseinander. Mit den diesjährigen Themen
– „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“
sowie
– „Werbetricks – Wir checken’s!“
lernen Schülerinnen und Schüler, verantwortungsbewusst mit finanziellen Mitteln umzugehen und Marketingstrategien kritisch zu hinterfragen.
Ziel ist es, junge Menschen fit für den Alltag zu machen. Dafür benötigen sie grundlegendes Wissen über finanzielle Zusammenhänge sowie Kompetenzen in den Bereichen Konsum, Medien und Umwelt – kurz: Verbraucherbildung. Genau hier setzt das Programm an, das vom Verbraucherschutzministerium Bayern und dem Kultusministerium Bayern initiiert wurde und engagierte Schulen entsprechend auszeichnet. Die Realschule Berching nahm mit zwei Klassen in den jeweiligen Themen an dem Programm teil.
Die Klasse 9b wählte das Thema „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“, das nicht nur alltagsnah ist, sondern auch im Lehrplan verankert ist. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kreditarten. Die Schülerinnen und Schülern gingen dabei z. B. unter anderem der Frage nach, in welchen Situationen ein Ratenkredit sinnvoller ist als die Überziehung eines Girokontos oder welche Vorteile ein Annuitätendarlehen im Vergleich zu einem Festdarlehen bietet.
Ein besonderer Fokus lag darauf, die Merkmale der einzelnen Kreditformen verständlich herauszuarbeiten. Anschließend versetzten sich die Lernenden in realistische Alltagssituationen und entwickelten eigene Tilgungspläne, die sowohl den Zinsverlauf als auch die Rückzahlung abbildeten.
Ein besonderer Anreiz für die Schulen ist die Auszeichnung als „Partnerschule Verbraucherbildung“. Sie würdigt das Engagement und macht deutlich, dass Verbraucherbildung im Schulalltag umgesetzt wird. Ausgezeichnete Schulen erhalten eine Urkunde sowie ein Türschild – ein sichtbares Zeichen für ihre aktive Rolle in der Förderung von Alltagskompetenzen.
Bettina Schels und Simone Liedel






