Von Montag bis Mittwoch (23. – 25. März 2026) starteten unsere jeweils 26 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b mit ihren Begleitungen Th. Götz, K. Kotissek, C. Kupsch und A. Pohling zum dreitägigen Schullandheim unter dem Motto „Natur, Kultur und Teamgeist“. Das „Basislager“ bot die Jugendherberge in Furth im Wald, die mit neu renovierten Zimmern, Kidslounge, Fußballplatz und großzügigem Außengelände beste Unterbringung bot.
Gleich am ersten Nachmittag sollte der „Wildgarten“ mit seiner Unterwasserstation erkundet werden. Unsere beiden Guides, echte Naturburschen, zeigten Krebse, Teichmuscheln, einen (verlassenen) Bienenstock, Feuersalamander und Kröten. Wir waren tatsächlich der Natur auf der Spur. Selbst ein Fischotter war zu bestaunen, aber nur als ausgestopftes Modell 🙂 … Ein Rundweg lud mit kreativen Kunstwerken zum Hinsehen ein, ein Luftschloss blieb aber nicht in den Wolken, sondern es konnte wahrhaftig erklommen werden.
… das schon mal als Einstieg … und was könnte das noch übertreffen? Die Nachtralley!!!Vier Teams traten gegeneinander in einem Parcours an, in welchem natürlich der richtige Weg zu finden war, aber auch gerechnet und geknobelt wurde oder Planeten zu nennen waren. Außerdem duellierten sich Riesen, Zwerge, Zauberer und eine Gruppe konnte sich sogar vor der anderen vorbeiziehenden Schar unsichtbar und unhörbar im dunklen Wald verbergen. … Zwei Stunden unterwegs, drei Kilometer in mondscheinender Nacht, das war ein Erlebnis.
Am kommenden Vormittag erwartete eine Teamolympiade unsere Schülerinnen und Schüler. Der olympische Gedanke, dass Mitmachen das Wichtigste ist, hat alle ergriffen. Spannende und lustige Spiele bauten den Teamgeist weiter aus.
Nachmittags erfuhren wir Ereignisse aus der Further Stadtgeschichte, als die Felsengänge unter der Stadt gezeigt und erklärt wurden. Teilweise acht Meter unter dem Boden war’s ganz schön frisch, aber auch wieder unglaublich interessant, teilweise ergreifend. Denn so wie wir auf den Bänken saßen in den Bombennächten des 2. Weltkriegs die Further, um Schutz zu finden vor den Angriffen der Flieger.
Stimmungsvoll klang dieser zweite Abend mit einem gemütlichen Lagerfeuer und Stockbrot aus.
St .Englmar mit seinem „Waldwipfelweg“ widmeten unsere Entdeckerinnen und Entdecker die letzte Station auf ihrer Reise über drei ereignisreiche Tage. Auch hier fanden wir so viele Ziele, dass man eigentlich noch einmal wiederkommen müsste: ein Pfad in mehr als 30 Metern Höhe, ein Aussichtsturm, den man erklettern konnte, und die Rutschen dort … und natürlich die 3D-Flugreise in einem echten Flugzeug. Wie es der Zufall wollte, streiften wir bei unserem virtuellen Rundflug doch tatsächlich noch einmal über genau den „Wildgarten“, den wir am ersten Tag selbst besichtigt hatten.
Wie angedeutet, hätten zahlreiche weitere Entdeckerziele unseren Erkundungsgeist geweckt, aber leider vergingen die Tage viel zu schnell.
Annett Pohling, Thilo Götz, Karola Kotissek, Cornelia Kupsch







